Biologisch und fairer Handel

NATURA

MISCELA D’ORO’s  WAHL

 

Miscela d‘Oro hat immer die Qualität ihrer Produkte als oberstes Ziel gehabt. Ein grosses Augenmerk setzen wir auf die Suche nach der Herkunft individueller, grüner Kaffeebohnen, auf die Aufrechterhaltung des unverkennbaren, charakteristischen Aromas und auf den Nachgeschmack sowie der Wahl ihrer Mischungen. Den grünen Kaffee bei den Kleinanbauern zu einem gerechten Preis zu kaufen, auf den biologischen Anbau zu setzen und gleichzeitig auf die Qualität des Produktes in Übereinstimmung mit den gesetzten Standards für alle Mischungen zu achten. Das sind die definierten Richtlinien des Management Miscela d‘Oro für das Kaufverfahren für den grünen Kaffee und für die Entstehung von Espresso Natura.


Die große Herausforderung war, die Herkunft jener hochwertigen Kaffeebohnen zu finden, welche die aromatischen Eigenschaften der Miscela d‘Oro einerseits garantieren und gleichzeitig die Doppelzertifizierung biologisch und fairtrade erfüllen würden. War dies für die Arabica Qualität einfach, erwies es sich für die Robusta umso schwieriger, deren Verfügbarkeit zu sichern; diese für jeden echten italienischen Kaffee unverzichtbare Sorte.

Die Entscheidung, eine Kaffeemischung zu kreieren, die sowohl biologisch wie auch auf fairtrade basieren sollte, war eine natürliche Konsequenz eines langen Weges. Dessen Meilensteine liegen in der Qualitäts-Zertifizierung (ISO 9001 im 2000) und in der Umfeld Zertifizierung (ISO 14001 im 2007).

FAIRER HANDEL

 

Der faire Handel repräsentiert einen alternativen Ansatz zum herkömmlichen Handel: dessen Zweck ist die Förderung der sozialen und wirtschaftlichen Gerechtigkeit und der nachhaltigen Entwicklung über den Handel. Ebendies gilt für die Ausbildung, die Kultur und die aktive Politik. Dies garantiert den Kleinanbauern aus dem Süden der Erdkugel einen fairen Verdienst für das, was sie produzieren, und zwar dank dem Prinzip der garantierten Mindestpreise und der würdevollen Arbeitsbedingungen.

Man geht davon aus, dass der faire Handel in den 1940ern in den USA entstand. Ten Thousand Villages begann damals, einige Stickereiarbeiten von Puertorikanern zu erwerben, mit denen er direkten Kontakt hatte und denen er auch faire Preise bezahlte in Relation zum Markt. In den 50er Jahren begannen in Europa (UK und Holand) kleine Händler mit fairem Handel im Bereich der Manufaktur. Seitdem entstand ein konstant steigender, fairer Handel.

Die westlichen Kunden sind sich der Wichtigkeit, den Reichtum mit den armen Ländern zu teilen, immer bewusster. In einem fairen Handel tätig zu sein oder diesen als bewussten Verbraucher zu unterstützten, bedeutet zu glauben, dass eine andere Welt möglich ist.

 

BIOLOGISCH

 

Den Impuls für die biologische Kultivierungsmethode lieferten vor einigen Jahren Menschen, die an die Möglichkeit einer respektvollen, ökonomisch nachhaltigen Produktion gegenüber Natur und Mensch glaubten. Die Methode wurde fortan präziser, bis sie rechtlich geregelt wurde.

Damit die Produkte als biologisch erklärt werden können, müssen diese auf Böden angebaut werden, auf denen mindestens zwei Jahre lang keine synthetischen und chemischen Produkte verwendet wurden. Die Felder müssen zudem klar von nicht biologischen Grundstücken getrennt sein.

Jeglicher chemischer Dünger ist verboten; die Fruchtbarkeit des Bodens wird durch landwirtschaftliche Rotationen, die Verwendung von tierischem Dünger und andere zugelassene, organische Materialien gehalten.

Jede antiparasitische Chemie ist verboten; die pflanzlichen Krankheiten sowie die Schädlinge werden mit natürlichen Methoden bekämpft. Jede Produktionsphase (Anbau, Umwandlung, Verpackung etc.) wird strengen Kontrollkriterien unterzogen.